Skip to Content

Osnabrück geräumt!!!

Heute um 6 Uhr tauchte die Polizei mit 15 Mannschaftswagen auf und hat den besetzten Hörsaal im Kolpinggebäude geräumt!!!

Lautstark zogen wir anschließend mit Transparenten und Kerzen zum AStA.

 

weitere Infos folgen!

Kommentare

Rollinger, das Chamäleon

Jetzt hat Präsident Rollinger trotz breiter Solidaritätsbekundung der Studierendenschaft mit über 3000 Unterschriften doch noch den Hörsaal räumen lassen. Wer ernsthaft dachte, dass er unsere Ziele teilt, wird dies jetzt anders sehen müssen. Seine effektivste Waffe gegen uns war sein Lob, was letztendlich sogar in der abstrakten Situation mündete, dass das Plenum im befreiten Hörsaal ihm nach der Forderung, wir sollen den Saal verlassen, applaudierte. Tolerant wäre er gewesen, wenn er uns den Saal bis Weihnachten gelassen hätte, länger wäre die Besetzung ohnehin nicht gegangen.
Dazu passen auch seine chinesischen Demokratie-Vorstellungen, in dem er sich gestern ohne Gegenkandidaten erneut zum Präsidenten wählen ließ. Er ist kein Präsident, der auf seine Studierendenschaft und deren Wunsch nach humanistischen Bildungsidealen Wert legt, sondern ein Manager, der gesichtlose Roboter für den Arbeitsmarkt bauen möchte, um seine Universität mit Prädikaten und Ruhm zu schmücken.
Bei den sicher folgenden Protesten im nächsten Jahr hoffe ich auf einen kritischeren Umgang mit diesem Mann!

Ist klar...

Ist klar...

Rollinger

Hallo zusammen,

leider wird jetzt, nach der früher oder später absehbaren Räumung, mal wieder schnell ein Schuldiger gesucht.
Präsident Rollinger hat sich lange Zeit solidarisch mit den Studierenden gezeigt und mehrfach betont, dass er die Ziele der Studierenden weitestgehend teilt. Dies geht nich nur ihm, sondern auch vielen Studierenden so, welche manche der aufgestellten Forderungen nicht teilen können.
So sehr ich die Räumung bedauere und mir gewünscht hätte, dass man für bestimmte Veranstaltungen mit Dozenten oder dem Präsidium absprachen getroffen hätte, damit die medienwirksame Besetzung, vielleicht mit kleineren Unterbrechungen, hätte fortgesetzt werden können.
Diese kleineren Unterbrechungen, zugunsten nicht verlegbarer Vorlesungen oder z.B. der in der nächsten Woche geplanten Gedenkfeier für Dr. Schindhelm, hätten nur gezeigt dass es uns eben nicht um die Behinderung der Studienabläufe geht, sondern wir eben genau diese stärken möchten.
Leider kam es hierzu nicht. Den oder die Schuldigen hierfür mag ich nicht ausmachen, kann mir aber vorstellen, dass die Schuld nicht nur einseitig zu suchen ist.
Prof. Rollinger wird sich hier nicht zuletzt dem immensen Druck aus der Professorenschaft und wahrscheinlich des Landes gebeugt haben. So bedauerlich dies ist, so klar sollte es sein, dass die Gegner dieser Proteste an anderer Stelle sitzen.

Mit freundlichen Grüßen,
Daniel

Na toll..

...kaum hat Rollinger seine Anhörung hinter sich, lässt er doch Team Green antanzen. Irgendwie wars ja absehbar, eben alles nur heiße Luft mit dem Verständnis und so..

na endlich.

na endlich.

Gute Sache, habe kein Problem

Gute Sache, habe kein Problem damit ein "gesichtlose Roboter für den Arbeitsmarkt" zu sein!

Hi, diese Einstellung ist im

Hi,

diese Einstellung ist im Allgmeinen falsch. Ich habe selber Physik studiert. Als allererstes sollte man nach einem Studium (zumindest als Physiker), in der Lage sein, Probleme selbststaendig zu loesen. Und zwar meist durch kreative Ansaetze. Roboter koennen dies nicht. Ich empfehle mal Robotik oder KI zu hoeren. Das was du willst findet man nicht in einem Studium. Da waere vielleicht eine Beschaeftigung am Fliessband besser geeignet.

Abgesehen von diesem, mir nicht logischen Kommentar, finde ich die Raeumung nicht in Ordnung. Falls der Prof. Rollinger studiert hat, muesste er in der Lage sein, kreativ darauf zu antworten. Z. B. durch die Bereitstellung von alternativen Orten fuer Vorlesungen usw. . Wenn das schwierig ist oder kaum zu bewaeltigen, muesste auch er protestieren, allerdings in die richtige Richtung. In der Hierarchie muss er weiter nach oben gehen. Bequemer ist natuerlich den Studenten die Schuld zu geben. Bei seinen Vorgesetzten, Geldgebern oder was auch immer steht er so auf jeden Fall gut da.
Das ist allerdings keine Loesung des Problems. Was meiner nach traurig ist, denn Rollinger wird wohl auch mal in seinem Leben studiert haben.

Gruss

Na dann! Ich hoffe der

Na dann!
Ich hoffe der Gehalts-Check ist es wert. Es ist immer wieder traurig zu sehen, wie viele unkritische Ja-Sager alles mit Freude schlucken!

Hinweis: Kommentarreihenfolge korrigiert

Kleiner Hinweis aus dem "Maschinenraum", damit keine Verwunderung bei den bisherigen Lesern aufkommt: Ich habe soeben die Kommentarreihenfolge auf das übliche "Älteste zuerst" geändert. Vorher wurden die neusten Beiträge ganz oben angezeigt. Außerdem ist die Angabe der Kontaktinformationen nun erforderlich - das wird sonst einfach zu unübersichtlich mit den vielen "Gästen" hier. Natürlich wird niemand gezwungen, seinen echten Namen in das Feld einzutragen, auch ein Pseudonym ist ok.

auf der google-Karte

auf der google-Karte links
http://tiny.cc/bermuda584
zeigt sich nun ein trauriges Bermudadreieck für studentische Selbstbestimmung: Münster-Bielefeld-Osnabrück, alle geräumt

von

von http://de.wikipedia.org/wiki/Hausrecht

Das Hausrecht ist heute vor allem mit dem Begriff Hausfrieden und der Unverletzlichkeit der Wohnung [wessen Wohnung? unsere Wohnung!] nach Art. 13 GG verbunden. Er steht auch Gewerbebetrieben [sic] auf ihrem Grundstückseigentum oder -besitz zu. So ist unter bestimmten Umständen ein Hausverbot möglich.

Vom Mittelalter bis in die Mitte des 18. Jahrhunderts bedeutete das Hausrecht die Haus- und Schirmgewalt [?] über Haushalt, Hausgenossen, Wohn- und Wirtschaftsgebäude. Insbesondere schloss das Hausrecht im Mittelalter die Tötung der beim Ehebruch ertappten Ehefrau ein, das Verheiraten der Töchter und bei Notlagen den Verkauf der Hausgenossen und Hausgenossinnen.

Endlich geräumt! Die

Endlich geräumt! Die Studenten dürften sich auch ruhig mal ohne Polizei an Recht und Gesetz halten!!!

Ich finde es schade, dass das

Ich finde es schade, dass das Ende der Besetzung (z.T. auch aufgrund der Uhrzeit) wenig aufsehenerregend war. Das gilt auch für die gesamte Besetzung, ich war am Wochenende nicht in Osnabrück und habe nicht auf Anhieb bemerkt, dass das eine Plakat am Eingang des Kolpinggebäudes weg war... Gleiches gilt für die Todesanzeige, die ich nur zufällig gesehen habe. Hierfür hätte man z.B. einen großen Trauerzug organisieren können oder einen Trompeter "Ich hatte einen Kameraden" spielen lassen können, irgendwas Großes halt, keine halben Sachen.
Die Besetzung war in erster Linie den Studierenden bewusst, und da auch nicht allen, sondern nur denjenigen, die in E01/02 Vorlesungen gehabt hätten. Wer Öffentlichkeit will, muss schocken und ein riesiges Brimborium machen, nicht nur (im Wesentlichen) eine Demo und ein abgelegener besetzter Raum - das können wir besser ;)

In diesem Sinne,

Michael

Kommentar hinzufügen

Der Inhalt dieses Feldes wird nicht öffentlich zugänglich angezeigt.
CAPTCHA
Diese Frage hat den Zweck zu testen, ob man ein menschlicher Benutzer ist und um automatisierten Spam vorzubeugen.
3 + 0 =
Das einfache mathematische Problem ist zu lösen und das Ergebnis einzugeben. Z.B. muss für 1+3 der Wert 4 eingegebene werden.