Demonstration und Kundgebung für soziale Gerechtigkeit am Samstag, 26. Juni 2010
Wir dürfen nicht zulassen, dass nun mit Verweis auf die versprochenen Investitionen im Hochschulbereich Sozialabbau oder z.B. die Beibehaltung von KiTa-Gebühren begründet werden. Wir weisen darauf hin: Die Selektivität unseres Bildungssystem entscheidet sich nicht bei dem Übergang vom Gymnasium auf die Hochschule. Die wirklichen Probleme sind der Stillstand bei der frühkindlichen Bildungsförderung und die Auswirkungen des gegliederten Schulsystems, dass täglich mehr "Verlierer“ produziert und dessen „Gewinner“ nicht zuletzt gegen sich selbst kämpfen müssen. Wir bedauern, dass die Aufmerksamkeitsverteilung so einseitig auf den „studentischen Protest“ ausgerichtet ist, die Interessen von SchülerInnen und auch Auszubildenden ausgeblendet und der gesamtgesellschaftliche Anspruch, der in vielen Forderungen steckt, systematisch geleugnet wird. Hier müssen wir unsere Solidarität beweisen und in die andere Richtung arbeiten.
Wir unterstützen den Osnabrücker Aufruf für soziale Gerechtigkeit und fordern zur Teilnahme an der Demonstration auf.
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